Perfekter Job! Perfekte Kinder! Perfektes Haus! Perfekte Freunde! Perfekter Partner!

Perfekt sein, muss das sein?

Mein Leben lang habe ich versucht perfekt zu sein.
Perfekte Tochter, perfekte Schwester, perfekte Schülerin, perfekte Partnerin; perfekt in Allem was ich tue.

Was bedeutete für mich perfekt sein?

Ich habe mich an meinen, für mich perfekten, Vorbildern orientiert.


Perfekte Tochter

Aus Filmen habe ich gesehen, wie sich die perfekte Tochter verhält: was sie alles erfüllen müsste und was die Eltern an dieser Tochter liebten. Ich habe die Familien meiner Mitschülerinnen beobachtet: was die Mädchen alles konnten und leisteten und was die Mütter glücklich machte. Ich wollte genauso perfekt sein, wie diese Tochter, die ich überall sah.

Perfekte Schwester

Ich habe mich mit anderen Geschwister verglichen und immer wieder gesehen, wie toll sich diese verstanden. Ich fand es toll: dass man füreinander einsteht; dass man sich hilft wenn es hart auf hart kommt; dass die Geschwister immer genau das geben, was der andere gerade brauchte. Ich wollte genauso perfekt sein, wie diese Schwester, die ich überall sah.

Perfekte Schülerin

In der Schule habe ich mich an die Einser Noten der besten Schüler orientiert. Ich sah, wie einfach es ihnen fiel, gute Noten zu schreiben; was sie alles konnten und leisteten. Ich wollte genauso perfekt sein, wie diese Einser Schüler, die ich überall sah.

Perfekte Partnerin

Ich beobachtete viele glücklich Paare, wie sie miteinander redeten und was sie ausmachten. Ich lernte, was es hieß, perfekt zu sein und das ich auf was verzichten musste, damit ich meinem Partner gefallen würde. Ich wollte genauso perfekt sein, wie die Partnerinnen einer glücklich langen Ehe, die ich überall sah.

Das ging in meinen Leben auch so weiter.

Ich wollte Perfektionismus in allen Bereichen!

Job, Familie, Haus, Hobby, Freundschaft, Liebe.

Perfektion – Ein Ding der Unmöglichkeit?

Ich bin ehrlich ich habe es nie geschafft. Ich konnte nie die perfekte Tochter sein, die ich mir ausgemalt hatte. Ich war als Kind bereits ständig krank, erlitt mit 8 Jahren eine Rheuma Erkrankung, die mich jahrelang verfolgte und meine Familie auf Trab hielt.

Ich war nie eine perfekte Schwester. Denn mein Bruder gab mir viel mehr, als ich ihn jemals zurück geben konnte. Er verzichtete auf Ferien, weil ich im Krankenhaus war; er verzichtete auf Urlaub, weil ich in die Klinik musste; er verzichtete auf die Liebe der Eltern, damit sie mir mehr Aufmerksamkeit schenken konnten.

Und so sehr ich das auch wollte, die perfekte Schülerin, die perfekte Partnerin zu sein; ich habe es einfach nicht geschafft.

Ich wurde meinen eigenen Erwartungen nie gerecht und habe den gewünschten Perfektionismus nie erreicht.

Und genau das, hat mich unglücklich und unzufrieden gemacht!

Ich war sauer auf mich und auf alle um mich herum. Ich war leicht reizbar, ich war einfach unausstehlich.

Jahrelang habe ich immer wieder versucht mich an Ideale zu klammern, die in dieser einen Sache perfekt waren. Ich wollte aber nicht in einer Sache perfekt sein, sondern in allen.

Perfektion hat mich unglücklich und unzufrieden gemacht

In all meinem Streben nach Perfektion, habe ich über die Jahre eine elementar, wichtige Sachen vergessen…

Nämlich das Leben!

Das Leben, Mein Leben! Eine Sache, die ich nicht beeinflussen konnte, weil ich sie einfach nicht wahrgenommen hatte. Ich hatte vergessen, dass diese Seite existierte und somit vergessen, was alles darin steckte.

Meine Kraft! Meinen Mut! Meine Stärke! – Meine Leben(s)energie!

Ich habe vergessen, den Fokus auf die Person zu legen, die in meinem Leben die wichtigste Person überhaupt ist! Mich selbst und mein Leben!

Perfektion > Leben

> Wir streben nach Perfektion

♦ Natürlich hat der eine Nachbar ein besseres Auto als ich, vielleicht auch einen besseren Job oder genau die Familie die ich gerne hätte!

♦ Natürlich wäre ich auch gerne in einem so tollen Haus, würde total gerne reisen wir andere es tun, frei sein und meine Kinder bereits erwachsen! Freiheit erleben!

Wenn wir etwas wollen, dass wir nicht haben, dann suchen wir immer das Beste aus, das Andere haben. Und wollen genau das!

> Wir vergessen das Leben

Aber was wir nicht sehen ist, dass jeder von uns genauso ein Päckchen mit sich herumschleppt:

♦ Der eine ist krank, der andere hat einen Verlust zu erleiden, der andere fühlt sich eingeengt und sehnt sich nach Freiheit und der Nachbar hasst das große Haus, weil es ihn an Sachen erinnert, die er lieber vergessen möchte.

Zwei Seiten einer Medaille

Egal was wir sehen, es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Die eine Seite ist super schön, glänzt und sieht im Licht leuchtend aus! Doch dreht man sie um, ist auch die dunklere, verblasste Seite, die zu wenig Licht abbekommen hat, zu sehen.

Doch davor verschließen wir oft die Augen!

Wenn Perfektion > Leben, dann zerstört Perfektion unser Leben!

Wir sehen das, was wir sehen wollen!

Wollen wir Perfektion sehen und uns selber schlecht machen? Genau dann schauen wir auf die helle Seite und haben einen Grund uns schlecht zu fühlen!

Das Leben als zweite Seite der Medaille

Doch was ist, wenn wir mal anfangen auf die zweite Seite der Medaille zu schauen? Was werden wir sehen?

Vielleicht erkennen wir uns in dem ein oder anderen wieder und haben genau die gleichen Sehnsüchte? Vielleicht fühlen wir genauso, wie diese Person oder es werden Gründe sichtbar, die wir vorher nicht sehen konnten? Vielleicht erklärt die zweite Seite, die Perfektion der glänzenden Seite?

Wenn wir einen Blick auf die zweite Seite der Medaille werfen, werden wir offen für die Schattenseiten – das Leben!

Diese Seite kann Makel aufweisen: zerkratzt, verblasst, verdunkelt sein, weil sie zu wenig Licht abbekommen hat.

Aber es zeigt uns, dass es nicht nur eine Seite im Leben gibt, sondern immer zwei!

Perfektion = Leben

Halten wir die zweite Seite ins Licht, schauen sie uns genauer an und säubern sie ein bisschen. Dann wird auch diese Seite glänzen!

Wenn wir genau dies tun, unsere Medaille anschauen, sie zulassen und beide Seiten akzeptieren, dann fangen wir an uns selbst zu akzeptieren. Dann sehen wir welches Potenzial in uns steckt und welches perfekte Zusammenspiel daraus entstehen kann.

Wir finden unsere Leben(s)energie – Kraft / Mut / Stärke

Wir nehmen unser ganzes ICH war und akzeptieren beide Seiten! Unser Streben nach Perfektion und unsere Akzeptanz des Lebens! Beides ist sehr wertvoll und setzt unglaubliche Energien frei!

Wenn wir nun anfangen an uns selbst zu arbeiten und auch die zweite Seite der Medaille wahrzunehmen, dann machen wir den ersten Schritt in Richtung unser perfektes Leben! Du kannst alles erreichen, wenn du es willst! Schaue genau hin auf beide Seiten der Medaille und gestalte sie nach deinen Wünschen und Bedürfnissen!

Perfektion = Leben

Fange auch Du an, deine Energien frei zu setzen und dein Licht in all seiner Helligkeit und Größe erstrahlen zu lassen! Erschaffe dir deine Perfektion, dein perfektes Leben, nach deinen Wünschen und Bedürfnissen! Lebe glücklich und zufrieden!

Let it shine and fly 🦋

Ich lade dich herzlich auf dein kostenloses Erstgespräch ein!