Kennst du das Gefühl, wenn die Knochen nicht mehr das machen, was sie sollen? Die Gelenke und Muskeln fühlen sich an wie eingerostet und du hast Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung? Das Laufen fällt dir schwer und ohne Medikamente geht es nicht mehr?

Dann wird dich dieser Artikel bestimmt interessieren!

Was kann ich bei (Kinder)Rheuma tun?

Egal ob du selbst an Rheuma leidest, jemanden aus deinem Verwandten-, Bekanntenkreis kennst oder noch nichts über dieses Thema gehört hast.

(Kinder)Rheuma geht uns alle an!

Was du gegen Rheuma tun kannst!

Ich erzähle dir meine Geschichte über das Rheuma und wie ich damit umgegangen bin und es besiegen konnte.

Rheuma, Arthritis, Gelenkschmerzen.

Es gibt viele verschiedene Bezeichnungen für diese Erkrankung und doch haben sie eines gemeinsam. Sie verursachen unangenehme bis unausstehliche Schmerzen und sind definitiv niemanden zu wünschen!

Als Kind dachte ich immer, dass „Rheuma“ nur die älteren Leute bekommen und das vielleicht einfach am Alter liegt. Da sagt man ja oft:

Im Alter sind die Knochen nicht mehr so gut, Knochenbrüche heilen schlechter und die Beweglichkeit lässt einfach nach.

Bis ich selbst mit diesem Thema konfrontiert wurde. Mit acht Jahren fing es bei mir an und ich erkrankte an Kinderrheuma.

Die Krankheit “Kinderrheuma” war damals nicht wirklich viel verbreitet und ich hatte großes Glück, dass sich mein Kinderarzt mit dieser Thematik bereits beschäftigte. Recht schnell wurde bei mir Kinderrheuma diagnostiziert und ich wurde in eine Kinderrheumaklinik geschickt.

Wer Rheuma hat, kennt das folgende Prozedere. Man wird durchgecheckt, Blut abgenommen, um die Entzündungswerte zu messen und dann auf Medikamente eingestellt, die die Beschwerden lindern sollen.

Doch mit diesem einmaligen Check ist es noch nicht vorbei und die Schmerzen sind auch nicht einfach weggeblasen. Es steckt viel mehr hinter dieser Krankheit, was viele gar nicht sehen können!

Was steckt hinter dieser Erkrankung?

Die erste Aufnahme in der Klinik dauerte 6 Wochen. (Was noch kurz ist, da einige Monate in der Klinik verbrachten.) Regelmäßige Besuche in der Klinik und bei zahlreichen Ärzten waren selbstverständlich ein Muss für die nächsten Jahre!

Dazu standen alle vier Wochen Blutabnahmen und Augentests auf dem Programm. Aufgrund der Tabletten, können so viele schädliche Nebenwirkungen auftreten, dass man das im vier Wochen Rhythmus überprüfen lassen musste. (Manche Tabletten haben eine kürzere Überprüfungsdauer!)

Was passiert mit dieser Person, sobald sie erkrankt ist?

Ich wurde komplett aus meinem Leben gerissen. Die Schule durfte ich schwänzen, aber den Stoff natürlich nebenbei nach lernen. Ich war zum Glück in der zweiten Klasse, als Rheuma diagnostiziert wurde. Da ging das noch ganz gut und mit der Hilfe meiner Eltern, schaffte ich es später sogar aufs Gymnasium. #DerWeginsGlück

Dennoch schränkte es mein Leben umgehend ein. Mit Arztbesuchen, Medikamenten und Fehlzeiten verbrachte ich meinen Alltag. Die Leute fingen an, mich anders wahrzunehmen als früher. Ich wurde entweder bemitleidet oder angefasst wie eine Porzellankugel. Die Kinder muss ich sagen, waren an diesem Punkt das beste Ablenkungsmittel, weil sie mich einfach weiter so behandelten, als wäre nichts passiert!

“Normal” behandelt zu werden, war für mich Gold wert!

Rheuma eine Autoimmunerkrankung

Ich durfte im Winter nicht an meinem Schwimmkurs, weder im Verein noch im Schulunterricht, teilnehmen. Aufgrund meines Rheumas, dass eine Immunkrankheit ist, war mein Körper im Winter zu geschwächt, sodass ich die Bakterien nur so anzog und sofort mit Erkältung daheim im Bett lag.

Meine Familie tat alles, um mir das Leben so schön wie möglich zu gestalten, ohne mich viel einschränken zu müssen.
Und dafür bin ich heute noch unglaublich dankbar ♥

Es ist wichtig, liebe Menschen um sich zu haben, die einen unterstützen!

Lange Rede kurzer Sinn …

Die Jahre vergingen, ich wuchs heran und hatte angefangen mit den Schmerzen zu leben. Ich schränkte mich ein, wo es nötig war und lebte mein Leben wie es für mich möglich war.

Was aber ganz tief in mir passierte, wusste keiner. Keiner konnte mich verstehen, was es mit meiner Psyche gemacht hatte.

Aber es holte mich immer und immer wieder ein, ob ich wollte oder nicht!

Ich war definitiv kein Kind, dass still Sitzen konnte. Ich hatte unglaublich viel Energie und wollte so viel erleben. Ich hatte große Pläne und Träume für meine Zukunft. Aber ich war schlau genug um festzustellen, dass ich auch große Hürden hatte.

Aufgrund vieler ärztlich angeratener Verbote schränkte ich mich ein. Ich hörte auf, dass zu tun, was mir wirklich Spaß machte. Die Krankheit raubte mir viel Kraft und Energie und ich ließ es zu, weil ich es nicht besser wusste.

Dann änderte sich etwas in meinem Leben.

Lass dich nicht einschränken!

Seit ich denken kann, liebte ich das Tanzen. Fast tanzend bin ich zur Welt gekommen 😉 Meine Familie liebte die Musik und ich hatte Rhythmus im Blut. Tanzen gab mir immer das Gefühl frei zu sein, alles machen zu können, was ich wollte. Ich konnte mich frei und lebendig fühlen! #LebedeinLebenjetzt!

Ich fing mit 11 Jahren beim Jazz Tanz an. Ich konnte zwar, aufgrund meiner Rheumaschmerzen, nicht alle Bewegungen mitmachen, aber es machte trotzdem mega Spaß. Ich blühte auf und hatte wieder Freude am Leben gefunden. 6 Monate später war es dann soweit.

Ich wurde eingeladen auf einer großen Bühne zu stehen und mit meiner Gruppe einen Auftritt tanzen zu dürfen.

Jedoch setzte das eine Einverständniserklärung der Eltern und des Arztes voraus. Damals musste ich mir eine Genehmigung für die Teilnahme an Tournieren einholen, warum war mir damals nicht klar.

Einschränkung durch Andere

Da die Gefahr bestand den Krankheitsverfall negativ zu beeinflussen, bekam ich natürlich kein ärztliches Attest ausgeschrieben und dementsprechend entfiel für mich dieser Auftritt und weitere anstehende Tourniere. Alles für was ich stets gekämpft hatte und was mir so wichtig war, ging den Bach runter.

Für was hatte ich mir dann diese Mühe gemacht?

Ich viel in ein Loch, war enttäuscht, wollte kein Hobby mehr ausüben und verkroch mich in Selbstmitleid. Nach einigen Monaten merkte ich, dass mich das ganze Schmollen und Selbstmitleid nicht wirklich weiterbrachte. Ich sah wie andere Kinder ihr Leben lebten, lachten und glücklich waren. #Wiewerdeichwiederglücklich

Genau das wollte ich auch!

Entscheide selbst über dein Leben!

Ich fasste den Entschluss nicht aufzugeben! „Wer tief fällt, lernt höher zu fliegen“, sagte ich mir und fasste mir neuen Mut. Ich wollte nicht mehr als zerbrechliches Etwas behandelt werden, ich wollte aufstehen und den Leuten zeigen, was ich alles drauf hatte und wie toll ich doch bin! Ich wollte ihnen zeigen, dass viel mehr in mir steckte und nicht nur diese blöde Krankheit!

Weniger über die Krankheit reden!

Also fing ich an, niemanden mehr von meiner Krankheit zu erzählen. In der neuen Schule wusste kein Kind von meinen Beschwerden und nur die Lehrer hatten Info über die vielen Fehltage. Aber das war ok für mich.

Ich machte alles mit, ich fehlte bei keinem Sportunterricht und nahm meine ärztliche Verordnung der Schreibverlängerung nur im Notfall in Anspruch. Gut den Schwimmunterricht musste ich auch hier sausen lassen, aber ansonsten, fühlte es sich an, als wäre alles normal. #Normal ist langweilig!

Und dieses Gefühl zu haben, normal zu sein, frei zu sein, alles machen zu können, was ich mir vorstellte, war einfach unglaublich!

Ich wollte dieses Gefühl festhalten, umklammern und nie wieder loslassen.

Ich fing sogar wieder das Tanzen an, dieses Mal Standard / Latein, und ging darin auf wie eine Blume. Meine Seele blühte wieder auf, ich fing an zu strahlen und leuchtete so hell. Ich fand total viele Freunde, nette Menschen um mich herum und hatte eine Tanzfamilie gewonnen. Ein Jahr später startete ich Tanzformationen, begann mit Überschlägen und intensiven Tanztraining für Auftritte.#Freiheit erleben!

Rheumaschmerzen vermindern

Meine Rheumabeschwerden waren zwar immer noch vorhanden, aber ich beachtete sie nicht. In dieser einen Sachen, beim Tanzen, war ich der “Herr über die Schmerzen” und entschied, wann sie kommen durften und wann nicht!

Ich hatte zwar nicht damit gerechnet, dass mein Körper das so mitmachte, aber irgendwann dachte sich mein Körper, „mensch lass die doch“. Und genau dieses Gefühl, dass ICH die Schmerzen beeinflussen konnte, gab mir erneut neuen Lebensmut.

Es pushte mich regelrecht nach oben, dass ich nur noch mehr strahlte und mich Jedem in meiner gewonnenen Schönheit zeigen wollte!

Rheuma bekämpfen ist möglich

Ich war gerade fünfzehn geworden, als die Ärzte schließlich verkündeten, dass meine Werte gut seien, die Entzündungen zurückgingen und ich meine Basismedikamente über die nächsten Jahre langsam ausschleichen durfte.

Diese Nachricht war der Hammer für mich. Damals wurde mir sogar gesagt, dass bei Kinderrheuma sich die Schmerzen in der Pubertät oder Schwangerschaft, verschlimmern oder verbessern könnten.

Aber daran glaubte ich nicht! Mein Glaube war ein anderer! ICH hatte mein Leben selbst in der Hand! ICH kommunizierte mit meinem Körper und entschied, welches Leben ich führen wollte! #Glaubeandichselbst

Glaube an dich!

Glaube versetzt Berge

Und auch dieser Glaube, der Glaube an mich selbst, kann genauso niemand sehen, wie meine psychische Belastung damals. Aber egal was alle anderen sehen können und sagen, ich wusste, dass es meine Wahrheit war. Meine Wahrnehmung der Schmerzen, der psychischen Belastung, das Gefühl nicht „normal“ zu sein und anders behandelt zu werden.

Das alles ist wahr und meine Wahrheit!

Und erst wenn man für sich akzeptiert, dass es wahr ist, dass es existiert, erst dann kann man anfangen damit zu arbeiten und zu verändern!

Veränderung fängt bei DIR an!

Als Kind hatte ich alles unterbewusst gemacht, habe meinem Instinkt und meinen Gefühlen vertraut. Ich wusste gar nicht, welche Macht ich über meinen Körper hatte.

Bis ich Jahre später einem Engel begegnet bin. Dieser Engel nahm mich so an, wie ich bin und bestärkte mich in meinem Glauben, den niemand sehen konnte. Ich selbst eingeschlossen 😉

Ich lernte bewusst mit meinem Unterbewusstsein zu kommunizieren und lernte, welche Fähigkeiten ich hatte.

Fähigkeit zur Selbstheilung!

Auch wenn sich das für andere Menschen etwas seltsam anhört, dass ist völlig ok. Denn Jeder von uns trägt eine eigene Wahrheit in sich. Und es ist wichtig zu akzeptieren, dass jede Wahrheit richtig ist, auch wenn sie von deiner Meinung abweichen sollte!

Konzentriere dich auf dich!

Lerne DICH kennen, nimm dir Zeit, um in dein Inneres zu hören und dir bewusst diese Krankheit wahrzunehmen. Warte nicht auf Andere, dass sie dir helfen!

Helfe dir selbst und glaube an DEINE Fähigkeiten!

Du bist wundervoll so wie du bist!

Kinderrheuma geht uns alle an! Pack es an und verändere die Welt!

Brauchst du weitere Tipps oder Anregungen, dann schau doch einfach mal auf meiner Seite innere Selbstheilung vorbei und lass uns gemeinsam deine Krankheit anpacken!

Möchtest du tiefer in einem Thema eintauchen?

Schaue hinter die Kulissen und lasse dich von DEINEM Unterbewusstsein überraschen!

Bist du neugierig geworden? Bist du bereit für etwas Neues, etwas Einzigartiges?

Ich lade dich herzlich auf ein kostenloses Erstgespräch ein.